In Geräte und Maschinen mit vorhandenen anwendungsspezifischen Protokollen zwischen PC-Applikation und Gerät kann ohne Wechsel der Protokolle die Internetfähigkeit intergriert werden. Beim Internetprotokoll werden die Nutzdaten als einzelne Pakete übertragen. Die Daten selbst werden nicht ausgewertet, dies ist Aufgabe der Applikation. So können die Daten auch ein anwendungsspezifisches Protokoll enthalten. Auf diese Weise ist es möglich die vorhandene Kommunikation durch das Internet zu "tunneln".
Dabei sind einige Besonderheiten des Internets zu beachten: Die Laufzeit vom Sender zum Empfänger ist unbestimmt und von der Anzahl der beteiligten Netzknoten und von der Netzlast abhängig.
Bei der Übertragung können theoretisch Datenpakete verloren gehen, die dann erneut gesendet werden müssen. Die Reihenfolge der empfangenen Pakete muss nicht mit der Sendereihenfolge übereinstimmen.Die Geräte und Maschinen werden um die Funktion eines internen oder externen Internet-Gateways erweitert. Auf Seiten des PCs ist die Erweiterung der Auswertungssoftware notwendig.
Vorteile
Die vorhandenen Software-Entwicklungen (PC-Applikation und Embedded Software) können weiter genutzt werden.
Nachteile
Es wird immer eine anwendungsspezifische Applikation benötigt.
Das Verfahren ist nicht für alle anwendungsspezifischen Protokolle geeignet.
Die zu verwendende Internetinfrastruktur (z.B. Firewalls und Gateways) muss in die Planung mit einbezogen werden, da diese die Datenpakete durch- bzw. weiterleiten können müssen.